Blogia
♎ libras ♎

Cultura - Kultur

Memoria

Memoria

 

Iba el amigo por una ciudad como loco,  cantando de su Amado; y preguntáronle las gentes si había perdido el juicio. Respondió que su Amado le había hurtado su voluntad, y que él le había dado su entendimiento; por esto sólo le quedaba la memoria, con la cual recordaba a su Amado. Ramon Llull

 

Conocimiento

Conocimiento

 

Toda experiencia es subjetiva. Son nuestros cerebros los que fabrican las imágnes que creemos percibir.

Stil - 90 Jahre Bauhaus

Stil - 90 Jahre Bauhaus

Stil

Gropius, Itten, Kandinsky, Klee, Marcks, Schlemmer, Kokoschka, Fröbel - Weimar , Dessau, Berlin

Die Avantgarde wurde in Thüringen geboren, als Walter Gropius 1919 das Staatliche Bauhaus gründete. Den 90. Geburtstag der einflussreichen Gestaltungsschule begeht das Bundesland mit Sonderausstellungen, Jazzkonzerten und Vorträgen über die Meister des Designs. Die Klassik Stiftung Weimar veranstaltet vom 31. März bis 22. Juli die Übersichtsschau Das Bauhaus kommt aus Weimar an sechs verschiedenen Stationen in der Stadt. Im ganzen Weimarer Land wird es Architekturrundgänge, Filme oder Workshops zum Thema Stricken oder Weben im Bauhausstil geben, in Jenas »Langer Nacht der Museen« (15. Mai) können Jugendliche aktuelle Produkte auf ihre Zweckmäßigkeit nach den Bauhaus-Prinzipien überprüfen. Ausstellungsbesucher erhalten die Bauhaus-Card, die ihnen den kostenlosen Zugang zu weiteren Kultur- und Freizeitangeboten in Thüringen ermöglicht. Dabei steht nicht alles im Zeichen des Designs. Auch ein Abstecher ins erste deutsche Bratwurstmuseum nach Erfurt ist im Angebot. Pauschalreisepakete (ab 89 Euro für zwei Tage) kann man über die regionalen Fremdenverkehrsämter buchen.

Information: Tourist Information Thüringen, Tel. 0361/37420, www.thueringen-tourismus.de. Tourist- Information Weimar, Tel. 03643/7450, www.weimar.de, Ausstellungen unter www.bauhaus2009.de

aus:    ©  ZEIT ONLINE  5.1.2009 - 15:00 Uhr

Sprache und Denken

Sprache und Denken

Die Sprache als transzendentale Grundlage unseres Denkens1

Nicht also dass mit Hilfe der Sprache Meinungen und Stimmungen, Neigungen und Abneigungen vermittelt und provoziert werden können, sondern dass sie im Medium der Sprache als dem unhintergehbaren Medium unseres Denkens überhaupt erst entstehen können.

Die Ordnung der Sprache ist es, die das ungegliederte Chaos unserer Wahrnehmungen strukturiert und zu einem System organisiert. Der Bau der Sprache, die Art und Weise wie sie klassifiziert und kategorisiert, ihre idiomatischen Eigenheiten, ihr Wortschatz bilden die Grundlage für die Prägung unserer Ansichten und Meinungen über die Welt.


«Durch die gegenseitige Abhängigkeit des Gedankens, und des Wortes von einander leuchtet es klar ein, dass die Sprachen nicht eigentlich Mittel sind, die schon erkannte Wahrheit darzustellen, sondern weit mehr, die vorher unerkannte zu entdecken. Ihre Verschiedenheit ist nicht eine von Schällen und Zeichen, sondern eine Verschiedenheit der Weltansichten selbst. Hierin ist der Grund, und der letzte Zweck aller Sprachuntersuchung enthalten. Die Summe des Erkennbaren liegt, als das von dem menschlichen Geiste zu bearbeitende Feld, zwischen allen Sprachen, und unabhängig von ihnen, in der Mitte; der Mensch kann sich diesem rein objectiven Gebiet nicht anders, als nach seiner Erkennungs- und Empfindungsweise, also auf einem subjectiven Wege, nähern.» (W. v. Humboldt. Gesammelte Schriften, Bd. IV)


Die innere Verfasstheit einer Sprache, ihr Begriffs-inventar, ihr internes Organisationssystem, die Grenzlinien, die sie bei der Beschreibung der Wirk-lichkeit zieht, all dies reguliert das Denken, Fühlen und Handeln des Menschen, ohne dass sich der Mensch der Sprache als Medium seines Denkens bewusst ist.

Webnews

 

1 Vgl. Thomann, Erik (2004) Die Entmündigung des Menschen durch die Sprache ... und die suche nach authentischer Subjektivität. Wien. Passagen Verlag

Capital cultural

Capital cultural  

Pierre Bourdieu concibe la cultura bajo cuatro conceptos claves: el habitus, los capitales, el campo y las prácticas


El primer concepto hace referencia a las estructuras mentales con las cuales aprendemos y aprehendemos el mundo social (historia incorporada). El segundo es visto en términos de ganancias culturales en el sentido de producción de conocimiento teórico y práctico (son entre otros el capital simbólico, educativo, económico que puede ser simbólico y educativo a su vez, pues son ganancia cultural igualmente). El campo hace referencia al contexto y se presenta como campo en el sentido de la física, es decir que puede tener modificaciones dependiendo de las circunstancias y "climas" sociales. Las prácticas hacen referencia a un entramado sistémico que se produce casi de manera inconsciente y que procesualmente remite a percibir, apreciar (¿concebir?) y realizar una acción de o sobre algo. Esta postura teórica remite a considerar los sistemas de clasificación como instrumentos de conocimiento que cumplen, como tales, funciones que no son de puro conocimiento. Este autor -como ya lo hemos dicho antes- considera las clasificaciones o categorías prácticas como instrumentos de conocimiento y de comunicación a las que no debe aplicárseles un análisis estrictamente interno que, arrancándolas artificialmente de sus condiciones de producción, prohiba comprender sus funciones sociales.

Kultur

Kultur  ‘Kultur’ hat bis heute allen Definitionsversuchen “standgehalten”, es zeichnen sich lediglich gewisse Definitionsrichtungen ab. In der Antropologie geht man davon aus, das sich Kultur in der Auseinandersetzung des Menschen mit seiner natürlichen und sozialen Umgebung herausgebildet hat. Die Kommunikation spielt als Vermittlerin des Erfahrungsschatzes zwischen den Mitgliedern der Gemeinschaft eine wichtige Rolle.

Antropologen, Psychologen wie auch Linguisten gehen davon aus, dass Sprachmuster das Denken geprägt haben was schlielich zu der These führt, dass Denken und Wahr-nehmen kulturell beeinflusste Prozesse darstellen. (Beispiel: Eskimos, sprachliche Differenzierung seiner weien arktischen Umgebung, Wortschatz für Schnee). Kultur wird bei einem solchen Verständnis sehr weit gefasst, der Begriff beinh(Habermas)altet nicht ausschlielich das künstlerische Schaffen des Menschen.

Aufgrund der gegebenen Vielfalt von Sprachkulturen kommt hinzu, dass der Begriff der Kultur nicht isoliert von Einzelsprachen und von Kulturgemeinschaften als über-greifendes Konzept aufgefasst werden kann, da er in verschiedenen Sprach und Wissenstraditionen eine gravierende Mannigfaltigkeit aufweist.

 Eine vor allem deutsche Besonderheit ist zudem die Kontrastierung von „Kultur“ und „Zivilisation“.

Habermas

Kultur nenne ich den Wissensvorrat, aus dem sich die Kommunikations-teilnehmer, indem sie sich über etwas in einer Welt verständigen, mit Interpretationen versorgen. Gesellschaft nenne ich die legitimen Ordnungen, über die die Kommunikationsteilnehmer ihre Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen regeln und damit Solidarität sichern. Unter Persönlichkeit verstehe ich die Kompetenz, die ein Subjekt Sprach- und handlungsfähig machen, also instand-setzen, an Verständigungsprozessen teilzunehmen und dabei die eigene Identität zu behaupten. (...) Die zum Netz kommunikativer Alltagspraxis verwobenen Interaktionen bilden das Medium, durch das sich Kultur, Gesellschaft und Person reproduzieren.”